Oans zwoa Doppelmoral

Der neueste Hashtag des #WEEDMOB geht bei Twitter wieder mal durch die Decke.

Anläßlich des weltweit größten Drogen-Festivals, der Münchener Wies´n entflammt erneut die Diskussion, wer die Folgen des Besäufnisses eigentlich bezahlen. Die Säufer (Verursacherprinzip) oder die Kiffer. Während die Drogendealer (Brauereien) ihren Reibach machen, tragen sie für die Folgen der Alkoholvergiftungen nicht die finanziellen Konsequenzen.

Die Einsätze der Rettungssanitäter und Notärzte, die Notfallkliniken und die Engiftungsstationen kosten je Einsatz tausende von Euro, die im Bierpreis nicht mit inbegriffen sind. Dafür aber werden Menschen, die sich auf dem Oktoberfest für eine gesündere Droge als Alkohol entscheiden, empfindlich zur Kasse geboten.

So zahlt ein Rentner, der die Beschwerden seiner Arthrose-Beschwerden medizinisch selbst mit Naturheilkräutern behandelt, deshalb mit 1.200,– Euro zur Kasse gebeten. Der Focus berichtete: https://www.focus.de/panorama/welt/das-ist-ungerecht-kiffender-rentner-will-lieber-in-knast-als-geld-zu-zahlen_id_12056667.html

Auf einem Fest, dass ausschließlich dem Drogenkonsum gewidmet ist, wird ein schwerkranker Rentner zu einer Geldbusse verdonnert, weil er medizinisches Cannabis geraucht hat. Das ist eigentlich keine Doppelmoral, das ist einfach nur krank.

Warum das Land des Oktoberfestes Bayern grundsätzlich ein Problem mit Cannabis hat, erfährst Du hier.

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