Chrystal Mett

Einige Zeit trendete der Hashtag #CrystalMett. Um zu verstehen, warum der #Weedmob ausgerechnet diesen Hashtag benutzte, lohnt sich ein Blick in die Geschichte Bayerns.

Als „diebisches Bergvolk“ hat der Duden noch bis 1972 das Naturvölkchen in den Alpen bezeichnet bis ein gewisser zweifelhafter CSU-Politiker namens Franz-Josef-Strauß durchsetzte, dass auch korrupte Wirtschaftsgewinne Geld sind und weil Bayern auf diese Weise viel Geld verdient, verdiene Bayern auch, als vollwertiges Bundesland anerkannt zu werden.

Deshalb ist Bayern, eigentlich eine Monarchie, trotz seiner psychosozialen Unterentwicklung ein offizieller Bundesstaat von Deutschland. Aber auch nicht so ganz, denn Bayern hat eine eigene Verfassung und gilt deshalb auch paradoxerweise als Freistaat. Frei ist in der Monarchie, die heute von Markus Söder regiert wird, niemand wirklich. Bayern gilt als autoritäres Regime, dass Bürger schon wegen Besitz von 200 Milligramm Cannabis einsperrt (siehe Blogeintrag).

Zu Drogen hat Bayern schon jeher ein ambivalentes Verhältnis. Einerseits ist die Holledau zwischen München und Ingolstandt weltweit das größte Drogenanbaugebiet. Hier wird der Hopfen für Milliarden von Hektolitern Bier angebaut. Bier enthält Alkohol, die bekanntermaßen schlimmste Droge der Welt. Der Anbau von traditionellen Heilpflanzen wie Cannabis hingegen wird streng verboten, mit der Begründung, Cannabis sei eine Rauschgift.

In Wahrheit ist Cannabis kein Rauschgift, denn es erzeugt zwar einen Rausch, ist aber nicht giftig (es ist noch nie jemand an einer Cannabisvergiftung gestorben). Alkohol wiederum erzeugt auch einen Rausch, ist aber zudem giftig, da Alkohol ein krebserregendes Nervengift ist und jährlich 70.000 bis 80.000 Menschen allein in Deutschland tötet.

Diese Unwissenheit ist darauf zurück zu führen, dass Bayern noch vor wenigen Jahrzehnten ein armes, unterentwickeltes Agrarvolk war, dass nicht nur unter extrem schlechter Allgemeinbildung leidet, sondern vor allem auch an den Folgen der Inzucht, die auf die Unwegsamkeit der harten Bergregion zurück zu führen ist.

Ihr angeborener Sprachfehler erlaubt es ihnen nicht, das englische TH (Ti-Eitsch) auszusprechen. Dazu muss man die Zunge bei der Aussprache etwas zwischen die Zähne klemmen, was bei ungeübten Sprachschülern auch zu feuchter Aussprache führen kann, aber zumindest authentisch klingt.

Bayern können das englische TH überhaupt nicht aussprechen, weil der chronische Mißbrauch von Bier über viele Generationen die Zunge gelähmt hat. Und dieser Fehler wird von Generation zu Generation übertragen. Man versteht die Bayern überhaupt schlecht. Sie nuscheln auch dann ganz stark, wenn sie sich in ihrer naturvölkischen Sprache untereinander verständigen.

Deshalb ist es gemein, den bayrischen König Markus zu hänseln, weil er zu Chrystal Meth Chrystal Mett sagt und viele Weebmobber wurden zu unrecht als politisch Unkorrekt bezeichnet, weil sie sich angeblich über die Schwäche des sprachverhinderten Königs lustig gemacht haben.

Was aber viele nicht wissen, Chrystal Mett ist in Wirklichkeit kein Sprachfehler, sondern ein „Freudscher Versprecher“. Tatsächlich gilt die Droge Bier in Bayern als Grundnahrungsmittel und wird deshalb in Broteinheiten umgerechnet. Sieben halbe Bier sind ein ganzes Brot.

Vom Brot allein wirst Du nicht satt, also muss noch kräftig Mett drauf. Wenn König Markus also von Chrystal Mett spricht, so lädt er uns damit zum Mischkonsum von Bier und Chrystal Meth ein. Das Bier ist die Grundlage, das Brot, und Chrystal ist die Mettwurst darauf. Guten Hunger!

Ausserdem ist generell festzustellen, dass Markus Söder immer Unfug redet, wenn er über Drogen spricht. Und zwar grundsätzlich. Beispielsweise behauptet er, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei. Das ist nicht nur wissenschaftlich widerlegt, sondern auch durch Evidenz.

Die Tatsache, dass Bayern bereits über die Mutterbrust von Bier abhängig werden, führt dazu, dass bei allen Heroinabhängigen in Bayern die Einstiegsdroge alkoholisierte Muttermilch war, und nicht Cannabis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.